Post Processing für Additive Manufacturing

Post Processing

Neben Additive-Manufacturing-Systemen (3D-Drucker) liefern wir auch den zweiten Schritt des Druckprozesses. Die Nachbearbeitung ist neben der eigentlichen Produktion ebenfalls ein wichtiger Schritt. Wir bieten Post-Processing-Systeme für verschiedene Technologien und Anwendungen an – von der Reinigung und Trocknung bis hin zum Curing und zur Support-Entfernung für Additive-Manufacturing-Technologien wie FDM/FFF, Resin (SLA/DLP), PolyJet und Wachs. Diese Systeme eignen sich für verschiedene Branchen, darunter Dentaltechnik, Audiologie, Schmuck und industrielle Anwendungen, bei denen Präzision entscheidend ist.

Reinigungs- und Waschanlagen

DEMI 430

Die DEMI 430 ist eine automatisierte Lösung zur Entfernung von Supportmaterial sowie überschüssigem Resin und Wachs von 3D-gedruckten Bauteilen. Für einen konsistenten, freihändigen Reinigungsworkflow.

Großformatige DLP/SLA-Resin-Reinigung

Demi X 5000

Das PostProcess Demi X 5000 ist die nächste Generation großformatiger Resin-Reinigungssysteme. Auf Knopfdruck werden große Builds in 10 Minuten oder weniger gereinigt – mit nicht brennbaren Chemikalien und bis zu 75 % geringeren Abfallkosten im Vergleich zu IPA.

Support removal FDM

Die drei Schritte der Resin-Nachbearbeitung

Die Nachbearbeitung von Resin-Bauteilen besteht aus drei wesentlichen Schritten: Reinigung, Support-Entfernung und Nachhärtung. Solange diese Schritte nicht sorgfältig durchgeführt wurden, ist ein Druckteil kein funktionales Endprodukt. Unsere Systeme decken den gesamten Prozess ab, sodass zwischen Drucker und Endprodukt kein Qualitätsverlust entsteht. In einer Produktionsumgebung kein zusätzlicher Schritt, sondern ein Bestandteil des Workflows.

Reinigung ohne Rückstände

Nach dem Drucken verbleibt unausgehärtetes Resin auf dem Bauteil. Wird es nicht entfernt, können klebrige Stellen, Oberflächenfehler und Maßabweichungen entstehen. Diese Reinigungssysteme entfernen die Rückstände mit einer alkoholfreien Alternative in einem einstellbaren, wiederholbaren Zyklus. Ein sauberes, trockenes Druckteil bildet die Grundlage für eine korrekte Nachhärtung.

Nachhärtung für maximale Materialeigenschaften

Photopolymere sind nach dem Drucken noch nicht vollständig ausgehärtet. Der Druckprozess verleiht dem Bauteil lediglich die notwendige Festigkeit, um es zusammenzuhalten. Erst eine kontrollierte Nachhärtung mit der richtigen Wellenlänge und Temperatur bringt das Material auf seine endgültige Festigkeit, Härte und Dimensionsstabilität. Unsere Post-Curing-Systeme sorgen für eine gleichmäßige Aushärtung über das gesamte Bauteil, was entscheidend für die Zuverlässigkeit medizinischer und industrieller Anwendungen ist.

Wahl der Wellenlänge: 385 nm und 405 nm

Wie bei unseren 3D-Druckern ist die Lichtquelle eine wesentliche Entscheidung. Die Systeme sind je nach Anwendung und verwendeten Materialien mit einer UV-Wellenlänge von 385 nm oder 405 nm erhältlich. Durch die Abstimmung von Drucker und Curing-Einheit auf dieselbe Wellenlänge gewährleisten Sie eine gleichmäßige Aushärtung und ein vorhersehbares Endergebnis.

Wiederholbare Ergebnisse in der Produktion

Der Schlüssel zur Serienproduktion ist die Reproduzierbarkeit. Einstellbare Programme für Waschzeit, Temperatur und Belichtungsdauer sorgen dafür, dass jede Charge identisch nachbearbeitet wird. So liefern Sie Tag für Tag die gleiche Qualität – unabhängig davon, ob es sich um ein einzelnes Bauteil oder einen vollständigen Produktionslauf handelt.

Bestandteil eines vollständigen digitalen Workflows

Post-Processing-Systeme bilden das letzte Glied einer Kette, die mit dem 3D-Druck und den richtigen Materialien beginnt. Da wir den gesamten Prozess liefern und unterstützen, sind die Übergänge zwischen Drucken, Reinigen und Nachhärten aufeinander abgestimmt.

Beratung auf Basis Ihrer Anwendung

Welches System am besten geeignet ist, hängt von Ihrem Material, Ihrer Branche und Ihrem Produktionsvolumen ab. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Kombination aus Systemen und Einstellungen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Workflow den Anforderungen entspricht, die Ihr Markt an das Endprodukt stellt.

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